An der Courbierestraße 18 in Emden errichtet das G. Büter Bauunternehmen aus Ringe insgesamt acht hochwertige Eigentumswohnungen mit Wohnflächen von 74 bis 103 Quadratmetern auf technisch anspruchsvollem Niveau.

Emden ist die westlichste Seehafenstadt Deutschlands und mit knapp 51.000 Einwohnern die größte Stadt Ostfrieslands. Die Stadt blickt auf eine 1200-jährige Geschichte zurück und ist durch die Nähe zur Nordsee maritim geprägt. Bekannt ist Emden zudem als Geburtsort der Komiker Otto Waalkes und Karl Dall, die durch ihr Wirken den Ostfriesenwitz geprägt haben. Überregionale Bedeutung haben die Johannes a Lasco Bibliothek sowie die Kunsthalle in Emden. Letztere wurde vom bekannten Medienunternehmer Henri Nannen gestiftet, der ebenfalls aus Emden stammte.

Emden gilt als sehr lebens- und liebenswerte Stadt mit umfassenden Freizeitmöglichkeiten und kulturellen Veranstaltungsorten – und das G. Büter Bauunternehmen aus Ringe (Büter Bau) ist als Generalunternehmen in der Hafenstadt aktiv. Das Bauprojekt Courbierestraße 18 liegt am Rande des Gebietes Neuer Delft am ehemaligen Südbahnhof Emdens, nicht weit vom schönen Schwanenteich und dem historischen Herrentorviertel östlich der Emder Innenstadt entfernt. Das Stadtzentrum kann in ca. zehn Minuten fußläufig erreicht werden.

 

Spezielle Pfahlgründung fürs Fundament

Das Projekt Courbierestraße 18 bietet acht hochwertige Eigentumswohnungen mit Wohnflächen von 74 bis 103 Quadratmetern. Die Wohneinheiten stellen hellen, zeitgenössischen und hochwertigen Wohnraum zur Verfügung. Die durchdachten Grundrisse teilen sich in einen offenen Wohnbereich, ein Schlafzimmer und Gästezimmer sowie ein Bad und einen Abstellraum auf.

Die neue Vorzeigeimmobilie in Emden hat das Team von G. Büter Bau vor besondere technische Herausforderungen gestellt. Ein zuvor erstelltes Bodengutachten ergab, dass nicht wie üblich mit Streifenfundamenten gegründet werden konnte, um das Gewicht des Wohngebäudes aufzunehmen und in den Boden abzuleiten. Sondern es musste eine sogenannte Pfahlgründung durchgeführt werden. Pfähle werden in den Baugrund gebohrt oder gerammt, bis eine ausreichend tragfähige Bodenschicht erreicht ist. Mit dieser Art der Gründung werden Lasten von Tragwerken durch Mantelreibung und Sitzendruck in tiefere, tragfähige Bodenschichten abgeleitet. Nicht oder schlecht tragfähige Bodenschichten werden so mit Pfählen überbrückt.

Bei dem Bauvorhaben Courbierestraße wurde ein Rammverfahren gewählt, um die insgesamt 38 Betonpfähle einzusetzen. Dies erfolgte in erschütterungsarmer Bauweise durch ein modernes Rammgerät. Der dabei eingesetzte 70 Tonnen schwere Hydraulikhammer lässt sich stufenlos regulieren, sodass bei Bedarf jederzeit Einfluss auf die Fallhöhe und die Schlagfrequenz und somit auf die eingeleitete Rammenergie genommen werden konnte. Zudem kontrollierten Schwingungsmessstellen in angrenzenden Gebäuden die auftretenden Schwingungen. Umso kürzer die Entfernung zum Nachbargebäude, umso höher wurde die Intensität der Schwingungen. Die wichtigste Anforderung dabei lag darin, Nachbargebäude nicht durch zu große Schwingungen zu beschädigen, was eben durch eine kontinuierliche Überwachung der Schwingungen gelang. So wurde sukzessiv Pfahl für Pfahl auf dem Baufeld eingerammt.

 

Umfassende technisch-architektonische Planung

Ebenso wichtig für die bauliche Sicherheit: Bei den verwendeten Pfahlquerschnitten handelte es sich um kleinere Querschnitte von 25 mal 25 und 30 mal 30 Zentimeter, die beim Einbringen erzeugten Erschütterungen wurden so vergleichsweise geringgehalten. Das Einrammen der Pfähle in tragfähige Sandschichten fand ab einer Tiefe von acht bis zehn Metern unter der Geländeoberkante statt.

Bei der Errichtung des Bauwerkes an der Courbierestraße bestehen übrigens insgesamt drei Gründungsebenen – auch das eine technische Herausforderung. Es gibt hierbei den Bereich des nichtunterkellerten Bereiches, den Bereich unter dem Keller und den Bereich unter dem Personenaufzug. Diese drei Ebenen erschwerten die Errichtung des Kellers zusätzlich. Daher mussten die 38 Pfähle auf drei unterschiedliche Niveaus gerammt werden, behinderten aber zum Teil den späteren Kelleraushub. Durch eine umfassende technisch-architektonische Planung konnte aber auch dies gelöst werden.

Ebenso legt Büter Bau viel Wert auf eine technisch hochwertige und ansprechende Ausstattung. Die Beheizung der einzelnen Wohneinheiten erfolgt über eine gasbetriebene Brennwerttherme im Kellergeschoss. Alle Räume der Wohnungen erhalten eine Fußbodenheizung und alle Wohnungen werden jeweils mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ausgestattet. Das Gebäude wird gemäß der aktuell gültigen Energieeinsparverordnung EnEV 2016 errichtet. Dazu gehören unter anderem dreifach mit Wärmeschutzglas gemäß Wärmeschutznachweis verglaste Fenster sowie die Hohlschichtisolierung der Wände gemäß Wärmeschutznachweis.