Der Neubau der LINDSCHULTE Ingenieurgesellschaft mbH im NINO-Wirtschaftspark in Nordhorn schafft Platz für 180 Mitarbeiter. Das Objekt wird von der G. Büter Bauunternehmen GmbH aus Ringe (Büter Bau) umgesetzt.

Mit gut 400 Ingenieuren, Architekten und Generalplanern an 14 Standorten gehört LINDSCHULTE aus Nordhorn zu den führenden unabhängig beratenden Bauplanungsunternehmen in Deutschland und bietet eine Rundum-Betreuung des Bauherrn von der Bedarfsanalyse bis zur schlüsselfertigen Projektabwicklung. Aktuell errichtet die traditionsreiche Ingenieurgesellschaft im NINO-Wirtschaftspark in Nordhorn einen Neubau nach höchsten Maßstäben für insgesamt etwa 180 Mitarbeiter.

„LINDSCHULTE ist seit 50 Jahren ein fester Bestandteil der Region, hier kommen wir her und hier werden wir bleiben“, sagt Geschäftsführer Reiner Koopmann. Das neue LINDSCHULTE-Bürogebäude wird eine moderne Arbeitswelt mit ausreichend Luft für kommende Zuwächse und Erweiterungen schaffen. „Wir planen optimiert und wirtschaftlich – weshalb wir die ersten Planungen und Ansichten an unsere Bedürfnisse anpassen und individuell erweitern“, führt Koopmann weiter aus. Aktuell sind die Büros in Nordhorn noch auf drei Gebäude und sieben Ebenen verteilt. Das wird sich mit dem Neubau ändern.

 

LINDSCHULTE und Büter Bau – zwei langjährige Partner

Das Bürogebäude entsteht auf dem ehemaligen Werksgelände der NINO AG, welches heute als „überregionales Kompetenzzentrum und Netzwerk für die Wirtschaft“ neu belebt wird, und wird von der G. Büter Bauunternehmen GmbH aus Ringe (Büter Bau) umgesetzt. Büter Bau ist in der ganzen Region seit fast 90 Jahren als Bauunternehmen aktiv und auf die Errichtung komplexer Immobilien für die gewerbliche Nutzung spezialisiert. Mit LINDSCHULTE arbeitet das von Gerrit Büter und Mike Ruppelt geführte Unternehmen seit langem zusammen. „Der Neubau umfasst vier Stockwerke, die vollständig von LINDSCHULTE genutzt werden. Wir freuen uns, als Bauunternehmen dieses besondere Objekt umsetzen zu dürfen“, sagt Gerrit Büter.

Der LINDSCHULTE-Neubau im NINO-Wirtschaftspark wird nach neuesten technischen Möglichkeiten errichtet. Zum Einsatz kommt das sogenannte Building Information Modeling (BIM). Das beschreibt eine Methode der vernetzten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden und anderen Bauwerken mithilfe von Software. Dabei werden alle relevanten Bauwerksdaten digital modelliert, kombiniert und erfasst. Damit können die Fachleute beider Unternehmen unmittelbar auf alle aktuellen und relevanten Daten rund um den Bau zugreifen und kontinuierlich aufbereiten und aktualisieren, Informationen in Echtzeit austauschen und damit die Produktivität des Planungsprozesses hinsichtlich Kosten, Termine und Qualität steigern. „Dank der IT-gestützten Planungsmethode kann die gesamte Planung optimiert werden – von der Ausführung bis zur Bewirtschaftung des Bauwerks. Durch die modellbasierte 3D-CAD-Planung können Stärken und Schwächen des Neubaus unmittelbar erkannt, bewertet und korrigiert werden. Alle für das Projekt relevanten Informationen sind jederzeit abrufbar und verfügbar, das Modell wird über den gesamten Planungsprozess von allen Beteiligten mit Informationen angereichert“, heißt es dazu bei LINDSCHULTE.

 

Building Information Modeling – Innovation für mehr Effizienz

„Beim LINDSCHULTE-Neubau zeigt sich eindrucksvoll, welche Möglichkeiten die moderne Technik der Architektur und Bauwirtschaft eröffnet. Durch das Building Information Modeling können die am Bau Beteiligten wesentlich effizienter zusammenarbeiten, weil jederzeit alle auf alle Daten zugreifen können und diese nicht aufwändig und zeitverzögert zwischen Büro und Baustelle transportiert werden müssen. Das vermeidet neben dem Zeit- auch einen möglichen Informationsverlust“, betont Gerrit Büter. Büter Bau setzt das Building Information Modeling unter anderem bei dem Großprojekt zur Quartiersentwicklung „Wohnen an der Kanalallee“ in Nordhorn ein und nutzt dafür kurzfristig auch den neuen Mobilfunkstandard 5G.

Der LINDSCHULTE-Neubau wird laut Gerrit Büter den NINO-Wirtschaftspark langfristig prägen. Er ist ein wichtiges Projekt für die Entwicklung des Standorts und ein deutliches Zeichen für die wirtschaftliche Stärke der Kreisstadt Nordhorn: „In der Stadt tut sich etwas, das zeigt sich jetzt einmal mehr. Wir freuen uns, ein starker Teil der regionalen Wirtschaft sein zu dürfen.“