Die neue Kreissporthalle an der Schulstraße in der Samtgemeinde Neuenhaus wird in Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Hand und dem G. Büter Bauunternehmen errichtet. Die Größe der Halle beträgt 65 mal 60 Meter und umfasst ein Drei-Felder- und ein Zwei-Felder-Spielfeld sowie insgesamt 199 Sitzplätze und ein Bewegungs- und ein Theorieraum. Die Sporthalle soll Ende 2021 eröffnet werden.

Das G. Büter Bauunternehmen (Büter Bau) ist in der Region bestens vernetzt – und tritt daher auch in der Heimat regelmäßig mit spannenden Projekten in Erscheinung. Ein aktuelles Beispiel: Vor kurzem fand der Spatenstich für das neue Sportzentrum in Neuenhaus statt. Das Sportzentrum mit insgesamt fünf Hallenfeldern ist nach Ansicht von Landrat Uwe Fietzek „eines der größten Projekte, die der Landkreis bisher gestemmt hat“. Mit dem Gemeinschaftsprojekt zwischen Landkreis und Kommune wird der Hallenbedarf für den Schulsport ebenso gedeckt wie der Bedarf für den Vereinssport. Eigentümer und Auftraggeber des Sportzentrums ist der Landkreis Grafschaft Bentheim. Die Grafschafter Nachrichten haben im Artikel „Spatenstich für Sporthalle Neuenhaus „symbolisiert Bewegung““ ausführlich über den Spatentisch berichtet.

Die neue Kreissporthalle an der Schulstraße wird in Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Hand und dem Bauunternehmen Büter errichtet. Ein echtes Großprojekt: Die Größe der Halle beträgt 65 mal 60 Meter und umfasst ein Drei-Felder- und ein Zwei-Felder-Spielfeld sowie insgesamt 199 Sitzplätze und ein Bewegungs- und ein Theorieraum. Das Investitionsvolumen beträgt rund zehn Millionen Euro, die von Büter Bau bis zur Übergabe vorfinanziert werden. Ebenfalls eine Besonderheit ist der sehr ambitionierte Zeitplan: Das Hallenprojekt soll bis zum Ende des kommenden Jahres fertiggestellt sein.

 

Sporthalle erhält eine ökologisch wirkungsvolle Dachbegrünung

Eine architektonisch-technische Besonderheit ist das Gründach. Die Dachbegrünung ist eine Form der Bauwerksbegrünung und Bestandteil ökologischen Bauens, das sich Büter Bau auf die Fahnen geschrieben hat. Die Dachbegrünung hat viele Vorteile. Zum einen wird die Dachabdichtung vor klimatischen Einflüssen geschützt und erhält dadurch eine beinahe doppelte Lebensdauer. Ebenso wird das Raumklima verbessert. Durch Verdunstung des gespeicherten Regenwassers kann sich das Raumklima der direkt darunterliegenden Räume im Sommer abkühlen. Durch die Dämmwirkung der Dachbegrünungsschicht kühlen die darunterliegenden Räume im Winter weniger aus. Auch das Stadtklima wird verbessert. Dachbegrünungen können Staub und Schadstoffe aus der Luft filtern. Zudem wird der Aufheizung der Stadt durch die zahlreichen versiegelten Flächen entgegengewirkt.

Zumal das Gründach einen besonderen Raum für Flora und Fauna schafft: So wurden bereits auf Gründächern mehr als 50 verschiedene Honig- und Wildbienenarten gezählt, und seltene Tier- und Pflanzenarten – beispielsweise Vögel und Schmetterlinge – haben sich angesiedelt. Ein weiterer ökologischer Aspekt ist die Wasserrückhaltung der Dachbegrünung. Da ein begrüntes Dach mehr als die Hälfte des jährlichen Niederschlags wieder verdunstet, werden Siedlungsentwässerung und Kläranlagen entlastet.

Für den Neubau der Kreissporthalle muss Büter Bau auf die sogenannte Pfahlgründung gegen den Auftrieb des Gebäudes bis zur Fertigstellung zurückgreifen. Bei der Pfahlgründung werden Pfähle in den Baugrund gebohrt oder gerammt. Für die Sporthalle Neuenhaus werden 49 Zugpfähle verbaut.

 

Bauprojekt Beispiel für eine gelungene öffentlich-private Partnerschaft

Die Zusammenarbeit zwischen der Samtgemeinde Neuenhaus und Büter Bau ist ebenso ein gutes Beispiel für eine gelungene öffentlich-private Partnerschaft (ÖPP oder englisch Public-private-Partnership – PPP). Das ist eine vertraglich geregelte Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Unternehmen der Privatwirtschaft in einer Zweckgesellschaft. Ziel von ÖPP ist die Arbeitsteilung, wobei der private Partner die Verantwortung zur effizienten Erstellung der Leistung übernimmt, während die öffentliche Hand dafür Sorge trägt, dass gemeinwohlorientierte Ziele beachtet werden. Das Bauunternehmen unterstützt damit dezidiert die Entwicklung der Samtgemeinde und trägt gemeinsam mit der öffentlichen Hand dazu bei, dass der Breitensport und damit Menschen über alle Altersklassen hinweg in Neuenhaus gefördert werden. Auch die Schulen profitieren von dem Neubau, erhalten sie doch eine moderne Anlage für den Sportunterricht und Wettbewerbe.

Übrigens: Beim Spatenstich erinnerte der Bürgermeister der Samtgemeinde Neuenhaus, Günter Oldekamp an die etwa sechs Jahre lange Vorlaufzeit für das große Projekt und wies darauf hin, dass das Hallenprojekt „ein gutes Beispiel für eine hervorragende interkommunale Zusammenarbeit“ sei. Schließlich ist der Landkreis Grafschaft Bentheim als Eigentümer und Auftraggeber des Sportzentrums stark engagiert.