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Börsen auf Achterbahnfahrt, keine Zinsen mehr | Immobilien-Investments bleiben wichtig

 

Im zweiten Quartal 2020 stiegen die Preise von privat genutzten Wohnimmobilien gegenüber dem Vorjahresquartal um 6,8 Prozent. Mehrfamilienhäuser wurden 5,2 Prozent teurer und Bürogebäude 6,3 Prozent. Der Immobilienmarkt ist sehr stabil und zukunftsorientiert und damit für strategische Investoren ein echtes Pfund. Professionell und langfristig ausgerichtete Immobilien-Investments werden jetzt und in Zukunft stabile Renditen erbringen, auch wenn die Preise weiterhin steigen.

Hohe Rezessionserwartungen, Angst vor einer Insolvenzwelle vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen, ein neuerlicher Lockdown, weltweit steigende Infektionszahlen: Die Situation ist symptomatisch für das Krisenjahr 2020, das viele Menschen noch immer in Erstaunen versetzt und sich auch auf die strategische Planung und das Anlageverhalten auswirkt. Die Börsen befinden sich auf Achterbahnfahrt, Zinsen wird es in den kommenden Jahren ebenfalls nicht geben – nur die Immobilienpreise halten sich wacker.

Das meldet beispielsweise tagesschau.de: „Im zweiten Quartal – also in den ersten drei Monaten, nachdem Corona zu Schul- und Ladenschließungen, zu Homeoffice und Kurzarbeit zwang – stiegen die Preise von privat genutzten Wohnimmobilien gegenüber dem Vorjahresquartal um 6,8 Prozent. Mehrfamilienhäuser wurden 5,2 Prozent teurer und Bürogebäude 6,3 Prozent. Lediglich Einzelhandelsimmobilien, also Geschäftsräume, hätte man 1,3 Prozent billiger bekommen – denn hier war die Nachfrage krisenbedingt geringer.“ Und selbst wenn: Büroimmobilien besitzen weiterhin Potenzial, wenn vielleicht auch etwas abgeschwächt. Aber es wird keinen Einbruch beim Bedarf von Büroflächen geben, denn spätestens mit dem kommenden wirtschaftlichen Aufschwung werden die Unternehmen ihre Mitarbeiter wieder zentral zusammenziehen und aufgrund des neuen Wachstums und der laut vieler Prognosen mittel- bis langfristig positiver Aussichten sicherlich auch zusätzliche Mitarbeiter einstellen.

Mieten sind doppelt so stark gestiegen wie im Jahr zuvor
Ein paar andere Zahlen deuten auch in die Richtung, dass der Immobilienmarkt äußerst stabil ist: In Großbritannien sind die Immobilienpreise zuletzt so stark gestiegen wie lange nicht, und in den USA ist der Verkauf neuer Einfamilienhäuser im Juli im Vergleich zum Vorjahr um 36 Prozent gestiegen. In den acht größten deutschen Städten Berlin, München, Hamburg, Köln, Frankfurt, Düsseldorf, Leipzig und Stuttgart sind die Preise für Eigentumswohnungen laut dem Immobiliendienstleister JLL im ersten Halbjahr um 9,3 Prozent gestiegen, nach 6,7 Prozent im Jahr zuvor. Die Mieten sind mit fünf Prozent sogar doppelt so stark gestiegen wie im Jahr zuvor.

Beim Baufinanzierer Wüstenrot heißt es: „So prognostizieren zahlreiche Experten, dass die Immobilienpreisentwicklung in Deutschland auch bis 2025 und darüber hinaus dem Aufwärtstrend folgen wird. Zumindest dann, wenn die Zinsen auf dem niedrigen Niveau bleiben. Gründe sehen Forscher hier unter anderem im wachsenden Flächenbedarf pro Einwohner und in einer steigenden Anzahl von Single-Haushalten.“

Zukunftsfähiges Konzept im Sinne der Nachhaltigkeit
Kurz gesagt bedeutet das: Der Immobilienmarkt ist sehr stabil und zukunftsorientiert und damit für strategische Investoren ein echtes Pfund. Professionell und langfristig ausgerichtete Immobilien-Investments werden jetzt und in Zukunft stabile Renditen erbringen, auch wenn die Preise weiterhin steigen. Die Praxis zeigt, dass Renditen zwischen drei und fünf Prozent immer möglich sind, auch bei Neubauprojekten – wenn Anleger nicht gerade an absoluten Hotspots für Immobilien schlichtweg Standortaufschläge zahlen müssen, die sie nicht wieder hereinholen können. Zu den wesentlichen Parametern für ein erfolgreiches Investment gehören natürlich eine gute Lage und eine standort- und zielgruppenadäquate Ausstattung und Architektur und vor allem ein zukunftsfähiges Konzept im Sinne der Nachhaltigkeit.

Der Hintergrund: Durch das Klimaschutzgesetz sollen bis 2030 die CO2-Emissionen in Wohnhäusern um 40 Prozent gegenüber 2014 sinken, um so im Idealfall bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand erreichen zu können. CO2-Neutralität ist die große Herausforderung, und diese lässt sich auch schon heute durch eine zukunftsweisende technische und architektonische Gestaltung herstellen. Das schafft Ruhe und Gelassenheit. Entscheidend ist, ein tragfähiges Konzept zu entwickeln, das dann auf technisch höchstem Niveau umgesetzt wird. Im Fokus steht natürlich die nachhaltige, regenerative Energieversorgung. Diese entspricht höchsten wirtschaftlichen und ökologischen Anforderungen, und Mieter und Eigentümer müssen sich auch keine Gedanken über die CO2-Steuer oder andere energiepolitische Veränderungen machen.

Lukrativ: Investitionen in Neubauprojekte
Das lässt sich natürlich am ehesten im Wohnimmobilien-Neubau realisieren, der derzeit renditestärksten Anlageklasse über den direkten Verkauf nach der Errichtung beziehungsweise einer abgesicherten Vermietungssituation. Durch Investments in die Angebote eines Projektentwicklers sichern Anlegern die benötigte Diversifikation und Professionalität ab. Denn seriösen Projektentwickler ist zuzutrauen, dass sie gemäß den optimalen Anforderungen regionaler Märkte planen und bauen und die Objekte an sich dementsprechende Qualität besitzen. Auf diese Weise können Anleger nach und nach ein interessantes Portfolio zusammenstellen, immer auf dem neuesten Stand investieren und sich in verschiedenen Regionen, die für sie passenden Objekte suchen.

Wichtig dabei ist, sich nicht finanziell zu überfordern. Allzu häufig findet man Gestaltungen mit einem sehr hohen Leverage. Aber je dünner die Eigenkapitaldecke ist, desto höher wird der Druck, Mietausfälle sind aufgrund der hohen laufenden Kosten für Zins und Tilgung kaum zu verkraften. Durch eine zu hohe Fremdkapitalquote können auch eigentlich sehr substanzstarke Immobilieninvestments zu einem Misserfolg werden. Die Empfehlung lautet, mindestens 50 Prozent Eigenkapital mitzubringen. Das schafft Ruhe und Gelassenheit bei einer langfristigen Ausrichtung. Neben der genauen Analyse der Immobilie und der Rahmenbedingungen an sich kommt es also auch auf eine belastbare Finanzierung an.

 

 

 

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