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Fürs Arbeitgebermarketing, die Reputation, die Markenkommunikation, aber natürlich auch unter ökologischen Gesichtspunkten sind innovative Ideen gefragt, die den Unternehmenssitz gestalten. New Work-Konzepte und Klimaschutz sind zwei der herausragenden Themen bei allen gewerblichen Bauprojekten.

Wenn Unternehmen personell wachsen oder sich räumlich verändern wollen, stellt sich für sie auch immer die Frage nach der passenden Betriebsimmobilie. Natürlich, es existieren hinreichende Möglichkeiten, Flächen zu mieten. Aber Eigentum erscheint vielen dann doch als die bessere und langfristigere Lösung. Mietzins und Finanzierungskosten liegen heute nicht mehr allzu weit auseinander, und in der eigenen Immobilie können Unternehmen sich voll und ganz ausleben ohne Rücksprachen mit Vermietern, technischen/architektonischen Vorschriften oder ständigen Verhandlungen über den Mietvertrag.

Vor allem gewerbliche Neubauprojekte stehen dann im Fokus, sei es im Rahmen einer Revitalisierung einer bestehenden Fläche oder nach der Erschließung eines neuen Baugebiets. Doch natürlich ist es heute nicht mehr damit getan, einen schlichten Zweckbau in die Landschaft zu setzen. Fürs Arbeitgebermarketing, die Reputation, die Markenkommunikation, aber natürlich auch unter ökologischen Gesichtspunkten sind innovative Ideen gefragt, die den Unternehmenssitz gestalten. Das folgt einer recht simplen Erkenntnis: Mitarbeiter wollen sich wohlfühlen und sich am Arbeitsplatz entfalten können, und Kunden wie auch Interessenten erhalten einen positiven ersten Eindruck und erkennen die unternehmerische Botschaft durch das Objekt.

Klassische Arbeitsstrukturen weichen flexibleren Vorstellungen
Ein wesentliches Stichwort ist New Work. „New Work“ ist ein englischer Begriff, den der austro-amerikanischen Sozialphilosophen Frithjof Bergmann entwickelte und in der deutschen Übersetzung „Neue Arbeit“ bedeutet. Die Bezeichnung „Neue Arbeit“ ergibt sich aus der heutigen Konsequenz der Globalisierung und Digitalisierung und welche Auswirkungen diese Konsequenzen auf die Arbeitswelt haben, heißt es beispielsweise laut der Definition des Portals Gründerszene. Die veralteten, klassischen Arbeitsstrukturen würden sich im Zuge des neuen Zeitalters zu weicheren, flexibleren Vorstellungen wandeln, Arbeitsräume und sogar Unternehmensstrukturen würden der sogenannten Arbeitswelt 4.0 nach dem Vorbild der New Work-Bewegung angepasst. Nach der Definition des bekannten Zukunftsinstituts stellt New Work „die Potenzialentfaltung eines jeden einzelnen Menschen in den Mittelpunkt. Denn Arbeit steht im Dienst des Menschen: Wir arbeiten nicht mehr, um zu leben, und wir leben nicht mehr, um zu arbeiten. In Zukunft geht es um die gelungene Symbiose von Leben und Arbeiten.“ Oder anders gesagt: New Work steht für den Wandel zu einer freien Arbeitsweise, in der sich veraltete, klassische Arbeitsstrukturen im Zuge des neuen Zeitalters zu weicheren, flexibleren Vorstellungen verändern.

Dafür werden natürlich adäquate Räumlichkeiten benötigt. Laufwege, Arbeitsplätze, Besprechungsräume und Meeting Points, Erholungs- und Kundenbereiche: Architektonische Strukturen müssen den neuen Herausforderungen entsprechen, damit Unternehmen innovativ in die Zukunft gehen können. Das zahlt in Motivation und Stimmung bei den Mitarbeitern ein und verstärkt die Arbeitgebermarke eines Unternehmens.

Unternehmen bringen durch ökologisch-nachhaltiges Bauen den Klimaschutz voran
Auch Nachhaltigkeit und Ökologie sind ohnehin ein Trumpf für die Zukunft, dem Unternehmen besser früher als später Rechnung tragen sollten. Denn aus Sicht der unternehmerischen Wertentwicklung spielt Nachhaltigkeit eine gigantische Rolle. Es existieren genügend Studien, die besagen, dass nachhaltig aufgestellte und wirtschaftende Unternehmen höhere Renditen erwirtschaften als solche, die das nicht tun. Das hängt unter anderem mit einer positiveren Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zusammen und mit einer höheren Ausgabenbereitschaft der Kunden – Nachhaltigkeit wird monetär belohnt.

Zudem treiben Unternehmen durch ökologisch-nachhaltiges Bauen den Klimaschutz voran. CO2-Neutralität ist die große Herausforderung: Diese lässt sich auch schon heute durch eine zukunftsweisende technische und architektonische Gestaltung herstellen. Das schafft Ruhe und Gelassenheit. Entscheidend ist, ein tragfähiges Konzept zu entwickeln, das dann auf technisch höchstem Niveau umgesetzt wird.

Haus- und Versorgungstechnik weist deutlich in die Zukunft
Ein Beispiel ist das ZIERLEYN in Nordhorn. Der neue ZIERLELYN-Bau liegt als Bindeglied zwischen Fußgängerzone und Rawe-Ring-Center am Schweinemarkt und ist am 24. September eröffnet worden – rund drei Monate vor dem ursprünglich geplanten Abschluss des prominenten Bauvorhabens. Das G. Büter Bauunternehmen hat als Generalunternehmen für die gesamte Umsetzung gesorgt. Das neue „ZIERLELYN – Wohn- und Geschäftshaus“ besteht aus zehn Wohnungen (davon zwei Penthäuser), mehr als 600 Quadratmetern Büroflächen sowie rund 1200 Quadratmetern Ladenfläche und Lager. Die Bruttogeschossfläche beträgt knapp 5000 Quadratmeter, ebenso sind 33 Stellplätze in einer 1000 Quadratmeter großen Tiefgarage vorhanden. Das Ladenlokal von ZIERLEYN nimmt das komplette Erdgeschoss des Neubaus ein.

Dabei waren besonders eine sehr hohe Materialqualität und innovative Techniken wie Luftwärmepumpen und eine Photovoltaikanlage wichtig. Die Bausubstanz ist auf die Ewigkeit ausgerichtet, die Haus- und Versorgungstechnik weist deutlich in die Zukunft. Eine Wärmepumpe ist die richtige Lösung, die in der Umwelt gespeicherte Sonnenenergie für die eigene Strom- und Wärmeerzeugung zu nutzen. Wärmepumpen wandeln in der Umwelt gespeicherte thermische Energie in Wärme um, statt Gas oder Öl zu verbrennen. Die Systeme nutzen bis zu 75 Prozent Umweltwärme sowie Strom zur Wärmegewinnung aus dem Erdreich, der Luft oder aus dem Grundwasser. In Kombination mit der Photovoltaikanlage ist ein zukunftsorientiertes und zukunftsfähiges Versorgungskonzept entstanden, das allen Anforderungen standhält.

Bestmöglichen Gestaltung der Betriebsimmobilie
Das entspricht dem vielfach geforderten Ansatz des klimaneutralen Bauens und versetzt Unternehmen an die Speerspitze des Fortschritts. Im Fokus steht natürlich die Energieversorgung, mit der die größten Einsparungen möglich sind, auch auf finanzieller Seite. Durch die Kombination aus beispielsweise Nahwärmeversorgung und Blockheizkraftwerk entsteht extrem effizient Wärme für die Beheizung und Warmwasser sowie elektrische Energie, die selbst genutzt und/oder ins öffentliche Netz gegen Vergütung eingespeist werden kann. Das entspricht höchsten wirtschaftlichen und ökologischen Anforderungen, und Mieter und Eigentümer müssen sich auch keine Gedanken über die CO2-Steuer oder andere energiepolitische Veränderungen machen. Ebenso können Brennstoffzellen, Wärmepumpen oder auch Mikrogasturbinen, jeweils abhängig vom Energiebedarf, eingesetzt werden.

Unternehmen sind daher gefragt, sich im Rahmen ihrer langfristigen Entwicklung gezielt mit der Frage nach der bestmöglichen Gestaltung der Betriebsimmobilie auseinander zu setzen. Gewerbliche Bauprojekte sind Teil der Zukunft!

Bildmotiv: André Sobott

 

 

 

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