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Das G. Büter Bauunternehmen errichtet derzeit die Feuerwehrtechnische Zentrale des Kreises Steinfurt. Der Neubau entsteht auf einer Fläche von mehr als 4700 Quadratmetern und soll im Mai 2022 schlüsselfertig übergeben werden.

Feuerwehrfahrzeuge und die feuerwehrtechnische Ausrüstung wie Schläuche, Atemschutzgeräte, Atemschutzmasken und Chemikalienschutzanzüge, die höchsten Ansprüchen genügen müssen und auch unter extremen Einsatzbedingungen ihre Funktionsfähigkeit nicht verlieren dürfen, müssen regelmäßig geprüft, gepflegt, instandgesetzt und nach dem Einsatz gewartet werden. Im Kreis Steinfurt dient zu diesem Zweck die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) mit zentralen Werkstätten für die Bereiche Wäscherei, Atemschutz und Schlauchpflege. Noch steht diese Einrichtung des Kreises in Burgsteinfurt an der Ochtruper Straße in der Sandkuhle gegenüber dem Gebäude der Feuerwehr Steinfurt.

Derzeit wird die Feuerwehrtechnische Zentrale neu errichtet. Auf einem Grundstück des Kreises Steinfurt, auf der sich auch die im Jahr 2016 errichtete Kreis-Straßenmeisterei befindet, baut das G. Büter Bauunternehmen (Büter Bau) eine schlüsselfertige FTZ. Das gesamte Grundstück hat eine Größe von rund 16.250 Quadratmetern. Der Neubau entsteht auf einer Fläche von mehr als 4700 Quadratmetern, die überbaute Fläche mit dem Gebäude insgesamt liegt bei knapp 1450 Quadratmetern. Dazu kommen Außenanlagen von fast 1000 Quadratmetern.

Betriebstankstelle mit unterirdischem Dieseltank
Die neue Zentrale umfasst eine 112-Notruf-Redundanzleitstelle, Schulungsbereiche und Bereiche zur Erfüllung feuerwehrlogistischer Aufgaben einschließlich einer Teilunterkellerung, Betriebstankstelle, Notstrom-Ersatzanlage und der Außenanlagen. Das Gebäude gliedert sich in drei Nutzungseinheiten. Im Fokus steht die eigentliche Feuerwehrtechnische Zentrale mit den Funktionsbereichen Schlauchpflege und Wartung, Atemschutz und Sauerstoffbefüllung und Pflege und Reinigung von Textilien und Chemikalienschutzanzügen, Bereichen für die Lagerung von medizinischem Sauerstoff, verschiedene Materiallager sowie eine Fahrzeughalle mit sieben Einstellplätzen. Zudem soll ein Schulungs- und Ausbildungsbereich mit den Schulungsräumen, Aufenthalts- und Pausenbereich sowie Umkleide- und Sozialbereichen integriert werden. Im Außenbereich neben den bestehenden Streusalzsiloanlagen ist eine Betriebstankstelle mit unterirdischem Diesel- und Adbluetank für die Fahrzeuge sowohl der Straßenmeisterei wie auch der FTZ geplant.

Unter anderem werden in der Feuerwehrtechnische Zentrale des Kreises Steinfurt folgende feuerwehrlogistische Ausgaben ausgeführt: Reinigung und Trocknung von Atemschutzgeräten, Prüfung und Reparatur der Atemschutzgeräte sämtlicher Feuerwehren im Kreis Steinfurt, Füllen der Atemluftflaschen, Reinigung, Pflege, Prüfung und Reparatur des gesamten Druckschlauchmaterials, Bevorratung von Druckschlauchmaterial, Atemluftflaschen, Sonderlöschmitteln usw., Umfüllen von medizinischem Sauerstoff und dessen Transport zu den einzelnen Rettungswachen und die Reinigung der Einsatzkleidung und Chemikalienschutzanzüge mit anschließender Prüfung.

„Einmal mehr als Partner der öffentlichen Hand positioniert“
Die Fassade der Immobilie ist mit rot-braunem Klinkerstein gestaltet und im Bereich des Obergeschosses teilweise mit farbig pulverbeschichteten und profilierten Stahl-Fassadenprofil abgesetzt. Die Türen- und Fensterelemente bestehen aus farbig pulverbeschichteten Aluminiumprofilen und verfügen über einen Sonnen- und Sichtschutz teilweise mit elektrisch betriebenen Alu-Raffstoreanlagen, im Bereich der Redundanzleitstelle mittels Alu-Vertikallamellen. Die Fahrzeughalle ist in einer verzinkten Stahlkonstruktion geplant. Die Außenfassade besteht aus farbig beschichteter Thermowand und giebelseitiger Industrieverglasung. Die überdachte Tankstelle versetzt die Kreisfeuerwehr in die Lage, im Krisenfall autark und schnell reagieren zu können.

„Wir haben uns einmal mehr als Partner der öffentlichen Hand positioniert. Der Neubau der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Kreises Steinfurt ist für uns eine interessante Herausforderung. Es handelt sich um ein sehr großes Gebäude mit fast 11.500 Kubikmetern Brutto-Rauminhalt, das höchsten technischen Ansprüchen entsprechen muss. Geplant ist die schlüsselfertige Übergabe im Mai 2022. Dadurch werden wir dieses extrem hochwertige Projekt nach dem Spatenstich Mitte Januar in weit weniger als 18 Monaten realisieren. Natürlich arbeiten wir dabei sehr eng mit den Spezialisten des Kreises Steinfurt zusammen“, betont Büter Bau-Geschäftsführer Gerrit Büter.

Schlüsselfertiges Bauen bedeutet absolute Termin- und Kostensicherheit
Gerrit Büter verweist auf die umfassenden Leistungen im schlüsselfertigen Bauen: „Wir arbeiten in Teams, sind eingespielt und effizient. In der Regel stellen wir unsere Arbeit vorterminlich fertig. Daher stellt das Schlüsselfertige Bauen für uns keine Herausforderung, sondern eine Selbstverständlichkeit dar. Von der Planung über die Koordinierung des Bauablaufs bis hin zur Steuerung und Abrechnung der beteiligten Unternehmen erbringen wir beim Schlüsselfertigen Bauen alle Leistungen aus einer Hand. Das bedeutet für private und öffentliche Auftraggeber absolute Termin- und Kostensicherheit.“

Das G. Büter Bauunternehmen führt regelmäßig komplexe öffentliche Bauprojekte durch. So hat das Familienunternehmen beispielsweise im Sommer 2020 mit der Errichtung des neuen Interkommunalen Sportzentrums in der Samtgemeinde Neuenhaus (Grafschaft Bentheim) begonnen, die voraussichtlich bis Ende dieses Jahres fertiggestellt sein soll. Das Investitionsvolumen beträgt rund zehn Millionen Euro, die von Büter Bau bis zur Übergabe an die Gemeinde vorfinanziert werden.

Bildmotiv: iStock, FXQuadro

 

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G. Büter Bauunternehmen GmbH
Neuenhauser Straße 83
49824 Ringe