Kontakt

Innovative Technik, städtebaulicher Akzent

Der neue ZIERLELYN-Bau liegt als Bindeglied zwischen Fußgängerzone und Rawe-Ring-Center am Schweinemarkt und ist am 24. September eröffnet worden – rund drei Monate vor dem ursprünglich geplanten Abschluss des prominenten Bauvorhabens. Das G. Büter Bauunternehmen aus Ringe (Büter Bau) hat als Generalunternehmen für die gesamte Umsetzung gesorgt.

Eines der prominesten Bauprojekte der Nordhorner Innenstadt ist zu einem Abschluss gekommen: Am 24. September wurde das neue „ZIERLELYN – Wohn- und Geschäftshaus“ mit einem spannenden digitalen Live-Event eröffnet. Bereits im Jahre 1903 gründete Johannes Zierleyn das heutige Fachgeschäft ZIERLEYN am Schweinemarkt in Nordhorn. Es ist eines der bekanntesten Handelsgeschäfte in Nordhorn und gehört zum traditionellen Bild der Innenstadt. Heute wird das Unternehmen in dritter Generation von Margarete und Peter Holm geführt.

Das neue „ZIERLELYN – Wohn- und Geschäftshaus“ besteht aus zehn Wohnungen (davon zwei Penthäuser), mehr als 600 Quadratmetern Büroflächen sowie rund 1200 Quadratmetern Ladenfläche und Lager. Die Bruttogeschossfläche beträgt knapp 5000 Quadratmeter, ebenso sind 33 Stellplätze in einer 1000 Quadratmeter großen Tiefgarage vorhanden. Das Ladenlokal von ZIERLEYN nimmt das komplette Erdgeschoss des Neubaus ein.

Interessante architektonische Anbindung an die Innenstadt
Der neue ZIERLELYN-Bau liegt als Bindeglied zwischen Fußgängerzone und Rawe-Ring-Center am Schweinemarkt und ist über die Verkehrsringe aus allen Himmelsrichtungen bequem zu erreichen. Richtfest war am 12. März – jetzt ist das Fünf-Millionen-Objekt mehr als drei Monate vor der geplanten Fertigstellung komplett abgeschlossen worden. „Der neue ZIERLELYN-Bau setzt einen weiteren städtebaulichen Akzent und wertet das Umfeld durch die besondere Architektur nochmals erheblich auf. Die Architektur stammt von Potgeter & Werning aus Nordhorn, die es geschafft haben, mit dem Gebäude eine interessante Anbindung an die Innenstadt herzustellen. Insgesamt hat das Projekt fünf Jahre gedauert, wir waren von Anfang an dabei“, sagt Gerrit Büter, Geschäftsführer von Büter Bau aus Ringe. Das G. Büter Bauunternehmen war als Generalunternehmen mit der schlüsselfertigen Herstellung des Wohn- und Geschäftshauses inklusive des Abrisses des Bestandsgebäudes beauftragt und hat das für die Nordhorner Innenstadt wesentliche Bauvorhaben gemeinsam mit regionalen Partnerunternehmen aus den Ausbaugewerken umgesetzt.

Gerrit Büter wurde bei dem Event zur Eröffnung, das aufgrund der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen mit einem Live-Stream im Internet übertragen wurde, vom Moderator der Veranstaltung interviewt und hat dabei einige interessante Details zum Bauvorhaben genannt. Auch Baustellenleiter Uwe Fuchs konnte einige spannende Anekdoten beitragen. Die Aufzeichnung des digitalen Live-Events ist auf der Plattform „Youtube“ kostenfrei abrufbar. Gerrit Büter und Uwe Fuchs werden ab Minute 38:30 befragt – aber natürlich lohnt es sich, das ganze Event anzuschauen und viel über das neue „ZIERLELYN – Wohn- und Geschäftshaus“ zu erfahren.

 

„Die Bausubstanz ist auf die Ewigkeit ausgerichtet“
Gerrit Büter ist begeistert von dem neuen Gebäude und hebt die Zusammenarbeit der ZIERLEYN-Geschäftsführung hervor. „Allen Beteiligten war eine sehr hohe Materialqualität wichtig. Daher haben wir auch innovative Techniken wie Luftwärmepumpen und eine Photovoltaikanlage verbaut. Die Bausubstanz ist auf die Ewigkeit ausgerichtet, und wir wünschen der Familie Holm viele Jahre Erfolg!“ Eine Wärmepumpe ist die richtige Lösung, die in der Umwelt gespeicherte Sonnenenergie für die eigene Strom- und Wärmeerzeugung zu nutzen. Wärmepumpen wandeln in der Umwelt gespeicherte thermische Energie in Wärme um, statt Gas oder Öl zu verbrennen. Die Systeme nutzen bis zu 75 Prozent Umweltwärme sowie Strom zur Wärmegewinnung aus dem Erdreich, der Luft oder aus dem Grundwasser. In Kombination mit der Photovoltaikanlage ist ein zukunftsorientiertes und zukunftsfähiges Versorgungskonzept entstanden, das allen Anforderungen standhält.

Nennenswerte Hindernisse habe es bei der Planung und Errichtung nicht gegeben, betont Gerrit Büter. Technisch mussten aber einige spannende Herausforderungen gelöst werden. So liegt das Baugrundstück am Schweinemarkt in einem sehr beengten Umfeld mit hohen Anforderungen an die Baustellenlogistik, die Büter Bau durch ein individuelles Konzept für Anlieferung, Abholung etc. gelöst hat. „Durch die spezielle Logistik war es möglich, auch in der Innenstadtsituation eine kontinuierliche Bautätigkeit ohne Beeinträchtigung des Umfelds sicherzustellen. Anspruchsvoll war auch die aufwendige Gründung inklusive Unterfangung der umliegenden Gebäude, um deren bestmöglichen Schutz zu gewährleisten.“ Die Gründung ist die konstruktive und statische Ausbildung des Übergangs zwischen Bauwerk und Boden. Die wichtigste Aufgabe der Gründung ist es, Lasten aus dem Bauwerk aufzunehmen und an den Untergrund weiterzugeben, ohne dass die daraus resultierende Kompression des Bodens zu Nachteilen für das Bauwerk oder die Umgebung führt. Diese besondere Anforderung kam zustande, weil die umliegende Bebauung höher liegt als der Neubau. Daher hat Büter Bau durch die Gründung inklusive Unterfangung hohe Sicherheit für das Bauprojekt und die Bestandsbebauung hergestellt.

Bildmotiv: André Sobott

Galerie

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Adresse

G. Büter Bauunternehmen GmbH
Neuenhauser Straße 83
49824 Ringe