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Abseits der Zentren wächst der Bedarfan zukunftsfähigen Wohnimmobilien

 

Betrachtet man die Entwicklung der Immobilienpreise der vergangenen drei Jahre, ist vermehrt zu erkennen, dass die Preise im Umland der meisten Großstädte in ähnlicher Weise gestiegen sind, wie dies in der Großstadt selbst der Fall war. Ein Grund: Kaufimmobilien lassen sich in ländlichen Räumen deutlich besser finden als in den Ballungsräumen. Zugleich steigen auch die Mietpreise auf dem Land. Das lohnt sich für Anleger. Viele Projekt zeigen, dass gerade an den sogenannten B- und C-Standorten Immobilienentwicklungen sehr interessant sein können.

Eine gar nicht so neue Erkenntnis vorweg: Der Immobilienmarkt wird niemals langweilig und entwickelt sich kontinuierlich weiter. Das führt auch dazu, dass regelmäßig neue Themen aufkommen, die für Investoren und Eigennutzer interessant sind. Ein Trend, der sich vor allem in der weiterhin herrschenden Corona-Krise in den Vordergrund gespielt hat, ist das Leben auf dem Lande, etwas despektierlich auch als Peripherie bezeichnet. Dazu gibt die Studie „Wohnen in Deutschland 2020 – Unterschiede zwischen Stadt und Land“ der Gruppe der Sparda-Banken in Kooperation mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und seiner Beratungstochter (IW Consult) Auskunft.

Die Ergebnisse der aktuellen Studie zeigen, dass der Immobilien-Kaufpreis in Ballungsräumen in den letzten zwölf Jahren um 74 Prozent gestiegen ist. Allerdings sind die Preise auch im ländlichen Umland um 66 Prozent gestiegen. Betrachtet man die Entwicklung der letzten drei Jahre, ist sogar zu erkennen, dass die Preise im Umland der meisten Großstädte in ähnlicher Weise gestiegen sind, wie dies in der Großstadt selbst der Fall war. In Berlin, München, Köln, Hamburg und Stuttgart sind die Preise im Umland seit 2017 sogar stärker gestiegen als in den Metropolen. Dennoch bleibt festzuhalten, dass Immobilien im Umland der sieben Metropolen noch immer im Schnitt 55 Prozent günstiger sind als in den Metropolen selbst.

Immobilien sind auf dem Land einfacher zu finden
„Wer auf der Suche nach mehr Wohnraum für die Familie ist, geht raus aus den Großstädten ins Umland. Die ballungsraumnahen, hochverdichteten ländlichen Räume sind besonders attraktiv. Hier bieten 42 Prozent der inserierten Immobilien mehr als 120 Quadratmeter Wohnfläche. Der Anteil der inserierten Einfamilienhäuser liegt in den Agglomerationsräumen hingegen bei lediglich elf Prozent. Eher fündig wird hier, wer auf der Suche nach einer Ein- bis Zweizimmerwohnung ist: Diese machen dort fast ein Drittel der inserierten Eigentumsimmobilien aus“, sagt Prof. Dr. Michael Voigtländer, Leiter des Kompetenzfelds Finanzmärkte und Immobilienmärkte des IW Köln.

Das bedeutet laut einer Mitteilung der Studienherausgeber: Bei der Suche nach einem Einfamilienhaus zum Kauf stehen die Chancen, fündig zu werden, in ländlichen Räumen deutlich besser als in den Ballungsräumen. Während die mittlere Wohnfläche in den Metropolen bei 86 Quadratmeter liegt, werden in den peripheren ländlichen Räumen im Durchschnitt 120 Quadratmeter angeboten. Diese Unterschiede in der Wohngröße und im Preisniveau tragen dazu bei, dass das Umland immer beliebter wird und somit das Pendlersaldo zunimmt. Bereits in der letztjährigen Studie „Wohnen in Deutschland 2019“ gaben rund 78 Prozent der Befragten an, das Pendeln bis zu 30 Kilometer zwischen Wohnort und Arbeitsplatz in Kauf nehmen zu wollen.

Städte im Umkreis der Ballungszentren profitieren
Auch eine Hochrechnung des Analysehauses Empirica zur Entwicklung der Mietpreise im vierten Quartal des vergangenen Jahres zeigt: Zuletzt war das „Wohnen auf dem Land“ nur noch etwa sieben Prozent günstiger als im Bundesdurchschnitt. Das misst Empirica anhand der inserierten Miete bestehender Wohnungen. Dabei war es zwischenzeitlich günstiger. Doch seit Ende 2018 nähern sich die regionalen Mietpreise wieder an, wie Empirica aufzeigt. Und nicht nur die Mieten steigen im Umland. In den vergangenen fünf Jahren seien die Immobilienpreise in den Umlandgemeinden zum Teil sogar stärker angestiegen als in den Großstädten, heißt es einem Medienbericht zufolge beim Großmakler Engel & Völkers: „In Zeiten von Corona möchten die Menschen vermehrt ins Grüne ziehen, aber gleichzeitig nicht die Vorzüge des urbanen Lebens und die Sicherheit einer erstklassigen, medizinischen Versorgung missen.“ Davon profitierten vor allem Kleinstädte im Umkreis der Ballungszentren.

Wir vom G. Büter Bauunternehmen sind genau in einer solchen attraktiven Region für Eigennutzer und Investoren tätig. Fest verankert in der Grafschaft Bentheim haben wir uns darauf spezialisiert, lokal und überregional (Emsland, Leer, Cloppenburg, Osnabrück, Steinfurt, Borken, Warendorf, Coesfeld etc.) zukunftsweisende Projekte für Wohn- und Geschäftszwecke zu entwickeln. Wir spüren, dass gerade in solchen Regionen der Bedarf an zukunftsweisenden Wohnimmobilien wächst. Das gilt besonders überall dort, wo die wirtschaftlichen Perspektiven für weiteres Wachstum sprechen und dementsprechend mehr und mehr Menschen anziehen. Und gerade die Quartiersentwicklung ist ein relevanter Aspekt im Städtebau und in der Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum für verschiedene Ansprüche.

„Wohnpark an der Kanalallee“ als hochinteressante Immobilienentwicklung
Ein Beispiel für eine solche Entwicklung ist das Quartier „Wohnpark an der Kanalallee“ im niedersächsischen Nordhorn, eines der herausragenden Bauprojekte der kommenden Jahre in der Stadt. Insgesamt entstehen in dem Quartier am Nordhorn-Almelo-Kanal, nur zwei Kilometer von der Fußgängerzone entfernt, 77 Eigentumswohnungen, 66 Reihenhäuser, 16 Halbhäuser, sechs Einfamilienhäuser und 27 Wohnungen im geförderten Wohnungsbau. Mit der gesamten Fertigstellung wird 2024 gerechnet. Das Projektvolumen liegt im zweistelligen Millionenbereich.

Das Projekt zeigt, dass gerade auch an den sogenannten B- und C-Standorten Immobilienentwicklungen sehr interessant sein können. Umfangreiche Analysen haben gezeigt, dass Nordhorn enormes Potenzial besitzt. Seit 2009 hat die Zahl der Gewerbebetriebe in Nordhorn um mehr als zehn Prozent zugenommen. Die positive Entwicklung der Nordhorner Wirtschaft sorgt seit Jahren für eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten in ganz Niedersachsen sowie für günstige Steuersätze und Gewerbeflächenpreise. Die geographische Lage der Grafschaft Bentheim, in unmittelbarer Nähe zu den Niederlanden, rückt das Gebiet in eine zentrale Lage auf dem Europäischen Binnenmarkt. Insbesondere mit der Wirtschaft der Niederlande bestehen enge Verflechtungen. Ebenso liegt die Region im Einzugsgebiet der Region Münster-Osnabrück.

Die hohe Nachfrage und die bisherigen Investments privater und institutioneller Anleger zeigen die Bedeutung des Quartiers „Wohnpark an der Kanalallee“. Regionale Bauprojekte haben eine enorme Zugkraft, und gerade die Vernetzung des Bauträgers/Projektentwicklers in dieser Region ist ein großer Vorteil. Wer den Markt und die Möglichkeiten kennt, kann Investitionsvolumina, Preissensibilität und Vergleichsrenditen genau einschätzen. Das führt zu planbaren Erfolgen und einer hohen Sicherheit für Investoren und Finanzierer. Die Einträge für Anleger werden nach Kosten stabil bei drei bis fünf Prozent liegen. Das folgt dem Motto, dass nach wie vor an entwicklungsstarken Standorten Wohnungen und Häuser sehr begehrt sind. Rein aus dem Bestand heraus können diese Bedürfnisse nicht gedeckt werden. Daher sehen wir auch mittel- bis langfristig hohes Entwicklungspotenzial im gehobenen Wohnimmobilienmarkt mit substanzstarken Objekten. Und das muss eben nicht immer die in der Metropole sein.

Zentrum von Nordhorn ist nach einem Entwurf der potgeter + werning architektur GmbH das Wohn- und Geschäftshaus Zierleyn entstanden. Von Beginn an haben wir an der Planung mitgewirkt und den Baukörper an prominenter Stelle im Stadtkern von Nordhorn schlüsselfertig realisiert. Mit seiner kubischen Formgebung und der Klinkerfassade stellt der Neubau Bezüge zur umgebenden Bebauung her und fügt sich harmonisch in das Umfeld ein. Während sich im Erdgeschoss die Verkaufsfläche des Einzelhändlers Zierleyn befindet, wurden in den oberen Geschossen Büroflächen und Wohneinheiten geschaffen. Der Neubau erfüllt die Kriterien des KfW 55 Standards.

Bildmotiv: Tom Bendix

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