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Die Bauwirtschaft hat eine besondere Verantwortung bei der nachhaltigen Entwicklung. Für das Erreichen der Klimaschutzziele muss der Gebäudebestand zügig und flächendeckend energetisch modernisiert werden. Und natürlich fallen auch Unmengen an Abfällen am Bau an, die dementsprechend abtransportiert und recycelt werden müssen. Büter Bau befindet sich bereits auf dem Weg zur ressourcenschonenden Projektentwicklung.

National wie international stellt das Thema Nachhaltigkeit eines der wichtigsten Leitbilder für die Zukunft dar. Nachhaltigkeit ist ein Handlungsprinzip zur Ressourcen-Nutzung, um verantwortungsbewusst mit den endlichen Ressourcen umzugehen, damit heutige und künftige Generationen weltweit ein Leben in Würde führen können. Übrigens ist das Nachhaltigkeitsprinzip gar nicht neu: Hans-Karl von Carlowitz hat die Regel der Nachhaltigkeit für den Wald vor 300 Jahren aufgestellt. Die Regel lautet: Es dürfen in einem Wald heute nur so viele Bäume gefällt werden, wie nachwachsen können. Sonst ist der Wald in Zukunft nicht mehr da.

Die Bauwirtschaft hat eine besondere Verantwortung: Für das Erreichen der Klimaschutzziele muss der Gebäudebestand zügig und flächendeckend energetisch modernisiert werden, denn allein auf den Gebäudebestand entfallen rund 40 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs. Und natürlich fallen auch Unmengen an Abfällen am Bau an, die dementsprechend abtransportiert und recycelt werden müssen. Überhaupt ist die Müllproduktion ein gigantisches Thema hinsichtlich wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Verantwortung. Allein die Europäische Union produziert jährlich mehr als 2,5 Milliarden Tonnen Abfall.

Jede Nutzung von Rohstoffen hat Auswirkungen auf die Umwelt
Und der NABU meldet: „Der Hunger nach Rohstoffen ist ungebrochen. Wurden im Jahr 1970 weltweit etwa 27 Milliarden Tonnen Rohstoffe der Natur entnommen, so waren es 2017 91 Milliarden Tonnen. Für 2060 werden jährlich 167 Milliarden Tonnen prognostiziert. Jede Nutzung von Rohstoffen hat Auswirkungen auf die Umwelt: Emissionen und Schadstoffe werden freigesetzt, Flächen verbraucht und nicht zuletzt entstehen riesige Abfallmengen. Alles zusammen führt dazu, dass unsere planetaren Grenzen überschritten werden. Um die Klimaziele zu erreichen und die Artenvielfalt zu bewahren, müssen wir unseren Rohstoffverbrauch reduzieren und Materialkreisläufe schließen.“

Das ist alles keine graue Theorie. In den vergangenen 20 Jahren sind laut der Organisation Germanwatch bereits knapp eine halbe Million Menschen, aufgrund von insgesamt mehr als 12.000 solcher Ereignisse, gestorben. Die Höhe der Schäden sollen kaufkraftbereinigt bei rund 3,5 Billionen US-Dollar, schreibt die Organisation im aktuellen Klima-Risiko-Index. So haben allein die deutschen Treibhausgas-Emissionen im Jahr 2016, laut Umweltbundesamt, Umweltkosten in Höhe von 164 Milliarden Euro verursacht. Und schon 2013 hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) für verschiedene Wirtschaftsbereiche die volkswirtschaftlichen Schäden errechnet, die durch den Klimawandel entstehen können: Ohne stärkere Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels könnten sich die Kosten der Auswirkungen in Deutschland laut DIW bis zum Jahr 2050 auf insgesamt knapp 800 Milliarden Euro belaufen.

Ressourcen schonen und Bauprojekte so umweltverträglich wie möglich gestalten
Die Bauwirtschaft bekennt sich zum nachhaltigen Bauen. Bei konsequenter Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsmaßstäbe ließen sich jährlich ca. 18 Milliarden Euro Heiz- und Betriebskosten im Gebäudesektor einsparen, heißt es beim Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. Das G. Büter Bauunternehmen GmbH (Büter Bau) aus Ringe hat sich dem Prinzip der Nachhaltigkeit seit langem verschrieben und setzt dieses Konzept konsequent bei seinen Bauprojekten um. Im Fokus steht besonders, Ressourcen zu schonen und damit Bauprojekte so umweltverträglich wie möglich zu gestalten.

Dazu zählt die Kombination aus Projektentwicklung und Revitalisierung. Bei der Revitalisierung (auch als Refurbishment bezeichnet) wird ein Teil der vorhandenen Substanz erhalten, aber im Gegensatz zu einer Sanierung viel von der inneren Architektur entfernt. So können etwa Technik, Raumhöhe oder Dämmung auf den neuesten Stand gebracht werden. Somit werden Bestandsbauten entkernt, modernisiert und erneuert. Die Revitalisierung von Immobilien ist in ihrer Gesamtheit fast immer die bessere Lösung als Abriss und Neubau oder nur Sanierung – vor allem aus einer nachhaltigen Perspektive heraus.

Rohstoffe am Lebensende des Gebäudes nicht zu Abfällen werden lassen
Die Kombination aus Projektentwicklung und Revitalisierung ist ein Paradebeispiel für die sogenannte Kreislaufwirtschaft (Circular Economy), um den Lebenszyklus von Produkten zu verlängern und spürbar Kosten, Abfall und Umweltbelastungen zu vermeiden. Dazu hat sich die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB e.V.) deutlich positioniert: „Wir müssen uns mit der heutigen Rückbaupraxis beschäftigen, wenn wir das kreislauffähige Bauen im Bauwesen ernstnehmen. Ein Rückbau, der heute nach Nachhaltigkeitsaspekten geplant und umgesetzt wird, bietet die Chance, die einmal eingesetzten Rohstoffe am Lebensende des Gebäudes nicht zu Abfällen werden zu lassen, sondern sie durch Wiederverwendung oder durch eine sortenreine, sorgfältige Trennung und Verwertung wieder neu in den Kreislauf einzubringen. Und: Auf diese Weise lässt sich in relevantem Maß CO2 einsparen.“

Das Konzept der Circular Economy ist für die DGNB seit ihrer Gründung 2007 eine Herzensangelegenheit und seit jeher über unterschiedliche Aspekte in den Kriterien des Neubauzertifikats verankert. „Es war daher ein logischer Schritt, bei der Betrachtung der gesamten Nutzungszeit eines Gebäudes auch den Rückbau über ein Zertifikat transparent und messbar zu machen. Denn die notwendige Transformation hin zu einer wirklichen Kreislaufwirtschaft erfordert grundlegende Innovationen und vielschichtige Veränderungen. Zum einen geht es um technische Herausforderungen, aber auch um fehlendes Wissen“, heißt es.

Übrigens: Die DGNB hat ein neues Zertifizierungssystem entwickelt, das sich gezielt dem Rückbau von Gebäuden widmet. Als Qualitätssicherungsinstrument setzt es Anreize, die Nachhaltigkeit von Rückbauprozessen, die vor einer Neubau- oder Sanierungsmaßnahme stattfinden, auf ganzheitliche Weise zu erhöhen. Dabei geht es um mehr als eine sortenreine Trennung von Abfällen oder die Wiederverwendung von Materialien. Auch Themen wie Gefahrstoffsanierung, Risikobewertung und Kostensicherheit stehen im Fokus.

Allen Anforderungen der Kreislaufwirtschaft entsprechen
Büter Bau befindet sich bereits auf dem Weg zur ressourcenschonenden Projektentwicklung. „Wir verwenden so viele Materialien wie möglich weiter und schaffen im Bestand mit einem nachhaltigen Anspruch zukunftsorientierte Immobilien. Wir haben konkrete Abläufe und Prozesse entwickelt, Beton, Metalle und Co. gezielt wiederzuverwenden und damit den Anforderungen der Kreislaufwirtschaft zu entsprechen. Echte Nachhaltigkeit ist dauerhaft nicht ohne die Beteiligung von Bauunternehmen und Projektentwicklern nicht möglich. Als Büter Bau tragen wir unseren Teil dazu bei“, sagt Geschäftsführer Mike Ruppelt.

Wichtig sei ein funktionales Konzept, das die Ansprüche der Investoren, der Kommune und der potenziellen Nutzer umfassend berücksichtige. Gelungene Umnutzungsvorhaben im Einklang mit substanzerhaltender Revitalisierung und wertsteigernder Sanierung optimieren Standorte, sichern den Bestand und prägen das Umfeld positiv. Für Kommunen und Bauherren biete das die Chance, unattraktive Flächen in Zusammenarbeit mit der privaten Bauwirtschaft in die Jahre gekommene beziehungsweise marode Liegenschaften in eine neue Nutzung zu überführen. „Ressourcenschonende Projektentwicklung und erfolgreiches, renditenorientiertes Bauen schließen sich nicht aus, im Gegenteil. Solche Projekte können häufig kostengünstiger umgesetzt werden als der konventionelle Bau, und Bauherren und Investoren erhalten neben der finanziellen auch noch eine ökologische Rendite“, betont Mike Ruppelt abschließend.

Bildmotiv: André Sobott

 

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49824 Ringe